Geschichte von Wasserschloss Lembeck
Schon im 12. Jahrhundert stand dort, wo sich heute das Wasserschloss Lembeck befindet, eine Motte, die als "Oberhof in der Lehmbecke" bezeichnet
wurde. "In" der Lehmbecke deshalb, weil die Motte sich mitten in einem Sumpfgebiet befand. Die Herren von Lembeck, die die Region im Auftrag des
Bischofs von Münster verwalteten, errichteten im 14. Jahrhundert eine Turmhügelburg, die zum Familiensitz wurde. 1390 wurde sie zum Offenhaus des
Bischofs erklärt. Gut hundert Jahre später legte man verschiedene Besitztümer rund um den Familiensitz zusammen und riss die Burg ab. In den Jahren
1674 bis 1692 errichtete man dann schließlich das Wasserschloss Lembeck.
Das Wasserschloss Lembeck basiert auf den Grundmauern der alten Burg und präsentiert sich im Stil des Barocks. Zum Ende der Bauarbeiten, in denen das
ursprüngliche einfache, feste Haus erweitert wurde, kam noch eine prächtige Vorburg hinzu. Obwohl in erster Linie Familiensitz und Gutsverwaltung,
bezogen die Herren von Lembeck vor allem im 17. Jahrhundert ihr Einkommen in erster Linie durch Aufsehen erregende Hexenprozesse. Gegen Geld nahm
man hier nämlich sogenannte "Wasserproben" im Burggraben vor. Russische Gäste, die mit Feuer spielten, und der Zweite Weltkrieg sorgten dafür, dass
Teile vom Wasserschloss Lembeck schwer beschädigt wurden. Nach der Sanierung öffnete man das teilweise bis heute privat bewohnte Schloss für die
Öffentlichkeit.
(rh)
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Objekt 1507