Geschichte von Wasserschloss Werdringen
Die Bauherren vom Wasserschloss Werdringen waren vermutlich die Herren von Volmestein, die hier um 1250 gelebt hatten. Sie waren Vasallen der
Erzbischöfe von Köln, lebten allerdings nicht lange auf der Burg; schon zum Ende des 13. Jahrhunderts nahmen die Herren von Dobbe die Wasserburg in
Besitz und lebten hier gut 200 Jahre. Vermutlich geht die Burg auf eine Motte zurück, allerdings ist das nicht ganz gesichert. Im Laufe der Jahrhunderte
gab es zahlreiche Besitzer, die aus der Motte die heutige Wasserburg bauten. Allerdings kam es 1449 während der Soester Fehde zur Zerstörung vom
Wasserschloss Werdringen, so dass es komplett neu aufgebaut werden musste.
Aus nicht näher geklärten Gründen wurde das Wasserschloss Werdringen aber schon bald wieder dem Verfall Preis gegeben und im 18. Jahrhundert nur
noch als Ruine bezeichnet. Erst die Grafen von der Recke von Volmerstein übernahmen um 1830 die Aufgabe, die Burg zu renovieren und in diesem Zuge
gleich zu einem neugotischen Wasserschloss auszubauen. Nachdem es im 20. Jahrhunderts unter anderem von der Deutschen Arbeitsfront verwaltet
wurde, verfiel es so sehr, dass es beinahe abgerissen worden wäre. Erst 1977 kaufte die Stadt Hagen das Wasserschloss Werdringen, renovierte es und
richtete hier ein Museum für Ur- und Frühgeschichte ein.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Wasserschloss Werdringen möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Objekt 2929