Geschichte von Burg Aremberg
Die Burg Aremberg befindet sich auf dem gleichnamigen Berg und in der gleichnamigen Ortschaft inmitten der Eifel in Rheinland-Pfalz. Erbaut wurde sie als
Höhenburg, erwähnt zum ersten Mal 1166. Bauherren waren die Herren von Arensberg, die jahrhundertelang die Besitzer der Burg waren.
Im Jahr 1568 wurde die Burg belagert, konnte aber erfolgreich verteidigt werden. Durch diese Erfahrungen wurde die Burg im Jahr 1642 ausgebaut und
wehrhafter gemacht. 20 Jahre lang dauerten die Bauarbeiten an, dann galt sie als uneinnehmbar. Doch schon 1682 überfielen französische Truppen die
Festung, die zu dieser Zeit unbewacht war, und nahmen sie ein. Die Franzosen wollten die Burg daraufhin als Waffenplatz für bis zu 3.000 Mann
ausbauen. Dieses Vorhaben scheiterte aber schon ein Jahr später an einer Sprengung, die falsch angelegt war. Dadurch wurde die Wasserversorgung auf
der Burg Aremberg gefährdet. Vor dem Abzug zerstörten sie die Anlage. Diese wurde in den Folgejahren wieder aufgebaut und sogar schlossähnlich
ausgebaut.
Nachdem das Schloss 1803 verkauft wurde, ließ es der damalige Besitzer Jean Gaspard Villmart 1809 abbrechen. Die Überreste verfielen im Laufe der Zeit.
1854 errichtete man einen Aussichtsturm an der Stelle, an der einst der Bergfried stand. Im Jahr 2003 gründete sich der Förderverein Burgruine Arenberg
e.V., der sich um den Erhalt des Turmes kümmert. Der Turm kann jederzeit besichtigt werden.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Aremberg möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Objekt 1197