Geschichte von Burg Heimburg
Alternative Bezeichnung:Burg Hohneck
Oberhalb des Ortes Niederheimbach liegt auf einem niedrigen Felsvorsprung die Burg Heimburg. Die fast quadratische Anlage wurde ab 1290 erbaut, um
den Kurmainzern als Trutzburg und Bollwerk gegen die Pfalzgrafen zu dienen. Die Mainzer Erzbischöfe wollten damit den Einflussbereich des Pfalzgrafen
Ludwig, Herzog von Bayern, begrenzen. 1305 war der Bau beendet. Zwei Rundtürme in unterschiedlicher Höhe fassen die Schildmauer ein.
Mitte des 14. Jahrhunderts verlor die bis dahin sogar mit Wurfmaschinen aufgerüstete Burg Heimburg ihre strategische Bedeutung. Sie diente einem
Mainzer Untergericht als Verwaltungssitz, fiel an Kuno von Falkenstein und an das Erzstift zurück.
Seit dem 16. Jahrhundert dem Verfall preisgegeben, wurde Burg Heimburg 1689 von den Franzosen zerstört und diente anschliessend lange Jahre als
Steinbruch. Von wechselnden Besitzern (unter anderem zählten zu den Eigentümern Mayor von Barfuss, Gerbott zu Crefeld, die Freiherren von
Wackerbarth, Baron von Oettinger, Eduard Rabeneck oder Robert Müser) wurde Burg Heimburg nach und nach ausgebaut und umgestaltet.
Nach dem Ausbau zur Repräsentationsburg erfolgte ab 1920 der durch Hugo Stinnes beauftragte Umbau im neugotischen Stil. Im Jahr 1951 erfolgte der
Verkauf an die Heimburg GmbH, Mitte der sechziger Jahre an Paul Kann und weitere. Die Heimburg befindet sich in Privatbesitz und ist nicht zugänglich.
(tp)
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Objekt 927