Geschichte von Burg Lissingen
Geht man nach urkundlichen Erwähnungen, dann wurde Burg Lissingen spätestens im Jahr 1212 errichtet. Damals wurden nämlich die ersten Bewohner
der Anlage erwähnt. Die ältesten Teile, die es heute noch in der Burg gibt, lassen sich allerdings erst auf das Jahr 1280 datieren. Das legt die Vermutung
nahe (die durch archäologische Ausgrabungen bestätigt wurde), dass schon die Römer hier lebten und spätestens zum Ende des 9. Jahrhunderts hier eine
Befestigung errichteten, um sich gegen die Normannen zu schützen. Als Lehen der Fürstäbte von Prüm führte die Burg ein bedeutungsloses Dasein. Das
änderte sich erst, als Burg Lissingen an die Erzbischöfe von Trier fiel, die aus dem einfachen Gut eine Reichsritterschaft machten.
Das Besondere an Burg Lissingen ist, dass die Anlage Zeit ihres Bestehens praktisch nie ernsthaft beschädigt worden ist. Sie überstand den
Dreißigjährigen Krieg ebenso unbeschadet, wie den Zweiten Weltkrieg. Dadurch präsentiert sich die Anlage noch heute bestehend aus Herrenhaus,
Torburg und Wirtschaftsgebäuden. Das größtenteils privat bewohnte Gebäude wurde nebenher auch als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt, zu dem
eine eigene Mühle und ein Elektrizitätswerk gehörten. Noch heute befindet sich Burg Lissingen in privatem Besitz. Sie kann aber nicht nur besichtigt
werden, sondern auch für Veranstaltungen gemietet werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Lissingen möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Burg Lissingen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Burg Lissingen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1649