Geschichte von Burg Nanstein
Alternative Bezeichnung:Burg Landstuhl
Die mittelalterliche Burg Nanstein thront auf einem kleinen Hügel über der Stadt Landstuhl. Ihren Namen erhielt sie von einem roten Sandsteinfelsen, in
den die Burg teilweise hinein gebaut wurde. Er trägt ebenfalls den Namen Nanstein. Wann genau die Anlage errichtet wurde, ist unklar. Man geht heute
aber davon aus, dass der berühmte Kaiser Friedrich Barbarossa etwa um 1160 für den Bau verantwortlich war. Grund für den Bau war es, den Südwesten
der Pfalz besser zu befestigen. Nach ihrer Errichtung wurde die Burg mit Ministerialien besetzt, die die Region verwalteten. Erstmalig urkundlich erwähnt
wurde Burg Naunstein im Jahr 1189.
Durch Erbe teilten sich die Besitzverhältnisse an Burg Naunstein immer weiter auf. Damit alle Eigentümer dort Platz fanden, wurde die Burg umfangreich
ausgebaut. Berühmtheit erlangte die Anlage im späten Mittelalter durch den Ritter von Sickingen. Ihm gelang es 1518, die ganze Burg wieder in den Besitz
der Familie zu bringen und sie zu einer Kanonenburg auszubauen. Sie sollte den neuen, modernen Waffen Stand halten. Nach einem Angriff im Jahr 1523
fiel die Burg allerdings schon nach wenigen Tagen und wurde vollkommen zerstört. Erst 1543 wurde sie neu errichtet. Burg Naunstein entwickelte sich zu
einem prachtvollen Renaissanceschloss. Es wurde allerdings nach dem Dreißigjährigen Krieg gesprengt.
(rh)
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Objekt 1401