Geschichte von Fort Helfenstein
Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel bei Koblenz befanden sich bis ins 17. Jh. hinein drei Burgen: die Kurfürstliche Burg innerhalb der Stadt und - auf
der gegenüberliegenden Seite des Rheins - Ehrenbreitstein und Helfenstein.
Als Erbauer von Fort Helfenstein gilt Wilhelm von Helfenstein, der 1157 erstmals urkundlich erwähnt wird. Die damalige Burg lag auf einem südlichen
Felsvorsprung, von Burg Ehrenbreitsein nur durch einen Graben getrennt. Die Familie Helfensteiner waren mächtige, einflussreiche und vor allem reiche
Erbmarschalle im Hochstift Trier und treue Untertanen. Die Linie starb im 16. Jh. aus.
Nach dem Dreissigjährigen Krieg (1618-1648) bauten die Trierer Erzbischöfe die Burg Ehrenbreitstein zu einer wehrhaften Festung aus. Im Zuge der
Umbaumassnahmen erhielt auch Helfenstein eine völlig neue Bedeutung: Als Fort Helfenstein sollte es, bestückt mit Batterien, heranrückende Feinde unter
Beschuss nehmen.
1801 sprengten die Franzosen die Festung, denn sie stellte eine massive Bedrohung für sie dar. Ihre Überreste und auch Fort Helfenstein kamen 1805
durch Beschluss des Wiener Kongresses an das Königreich Preussen. Im März 1815 befahl König Friedrich Wilhelm III. den Wiederaufbau der
Festungsanlage, von der allerdings nie ein Schuss abgegeben wurde.
Heute ist Fort Helfenstein ein Teil des Komplexes von Ehrenbreitstein, der grössten historischen Festungsanlage Europas nach Gibraltar.
(tp)
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Objekt 953