Geschichte von Haus Metternich
Fürst Clemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich-Winneburg zu Beilstein, eine federführende Kraft auf dem Wiener Kongress 1814 bis 1815, hat das
Haus Metternich in Koblenz zwar nicht erbauen lassen, wurde aber immerhin dort geboren. Knapp hundert Jahre vor der Geburt des grossen
Aussenpolitikers im Jahre 1674 wurde das Haus unter Bauherrschaft des damaligen Grafen Metternich-Winneburg-Beilstein errichtet.
Der spätere Staatsmann im Kaiserreich Österreich wurde zusammen mit seinem Bruder im Haus Metternich von zwei Hofmeistern ausgebildet. 1794, als er
21 Jahre alt war, verlor sein Vater, Franz Georg Karl Graf Metternich-Winneburg-Beilstein, durch die Französische Revolution seinen gesamten Besitz im
Rheinland. Wiederum zwanzig Jahre später, während des Wiener Kongresses 1814, setzte Fürst Metternich sich für die Wiederherstellung der alten
Ordnung ein - mit grossem Erfolg.
Ab 1806 bis 1816 hauste im Gebäude die Fakultät der Rechtswissenschaft der Universität Mainz. Im Ersten Weltkrieg wurde das Haus Metternich schwer
beschädigt, um dann 1944 bei einem britischen Luftangriff komplett zerstört zu werden. Erst in den siebziger Jahren wurde es wieder aufgebaut und
beherbergt seither Kunstausstellungen sowie eine Jugendbegegnungsstätte der Stadt Koblenz.
Seit 2002 gehört das Haus Metternich zum UNESCO-Welterbe "Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal" - wie unter anderem auch die Burg Rheinstein, Burg
Pfalzgrafenstein und die Burg Gutenfels.
(tp)
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Objekt 958