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Geschichte von Hexenturm Lahnstein

Anno 1324 begann der Bau am Hexenturm Lahnstein. Damals war er Teil des Schloss Martinsburg und diente als Bestandteil der Stadtmauer zum Schutz gegen Feinde.

Schloss Martinsburg war bereits im Jahre 1298 im Auftrag des Mainzer Kurfürstentums errichtet worden. Die Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz erhofften sich, auf diese Weise ihre Zollrechte tatsächlich wahrnehmen zu können.

Als etwa 25 Jahre später die Stadtmauer in Oberlahnstein erbaut wurde, erfolgte auch eine Erweiterung von Schloss Martinsburg. Infolge dieser Bauarbeiten entstand im Nordosten ein achteckiger Turm mit einer Höhe von 26 Metern. Dieses aus Bruchstein konstruierte Bauwerk erhielt in der Folgezeit den Namen Hexenturm Lahnstein.

Die Bezeichnung als Hexenturm wurde aus der mittelalterlichen Hexenverfolgung abgeleitet und für eine Vielzahl von Türmen verwendet, die zeitweise als Gefängnisse gedient hatten. Während in einigen dieser Türme tatsächlich in der Zeit der Inquisition sogenannte Hexen eingekerkert wurden, erhielten andere ihren Namen erst später. Insbesondere im 19. Jahrhundert wurde die Vergangenheit mit Schrecken beurteilt. Um diesen Ausdruck zu verleihen, verewigte man ihn in der Namensgebung der Gefängnisse.

Ob der Hexenturm Lahnstein während der Hexenprozesse eine wichtige Rolle spielte oder ob es lediglich ein "normales" Gefängnis gewesen ist, konnte nicht geklärt werden.

Mittlerweile ist im Hexenturm Lahnstein das städtische Museum untergebracht.

(tp)

Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Hexenturm Lahnstein möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor. Zu Hexenturm Lahnstein liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor. Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor. Zu Hexenturm Lahnstein liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor. Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.

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Objekt 951
Burg Lahneck Fort Asterstein


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