Geschichte von Kurfürstliches Schloss Koblenz
Das Kurfürstliche Schloss Koblenz, erbaut Ende des 18. Jahrhunderts, läutete in Koblenz eine neue Epoche der Architektur ein. Während Schlossbauten
sich davor am deutschen Barock orientiert hatten, wurde die kurfürstliche Residenz von französischen Architekten im frühklassizistischen Stil erstellt.
Ursprünglich war ein wesentlich prunkvollerer Bau vorgesehen. Clemens Wenzeslaus von Sachsen, der Erzbischof, stammte aus einer Familie von Königen
und Kurfürsten. Seine ursprüngliche Residenz, das Schloss Philippsburg in Ehrenbreitstein, befand er für nicht repräsentativ genug und beantragte
deshalb Gelder für ein grosszügiges Stadtschloss. Das war jedoch den Landständen zu teuer, weshalb man sich schliesslich auf das immer noch sehr
eindrucksvolle, im Vergleich mit den ursprünglichen Plänen jedoch wesentlich nüchternere, Kurfürstliche Schloss Koblenz einigte.
Der Bau zieht die landschaftlichen Formen der Umgebung mit in die Architektur ein. Sie liegt ebenerdig mit der Stadt am Flussufer und ist so Teil der
Rheinlandschaft.
Kurfürst Wenzeslaus wohnte gerade einmal acht Jahre im Schloss, als er 1794 vor herannahenden Revolutionstruppen flüchten musste. Ab 1815, unter
preussischer Herrschaft, diente das Schloss erst als Sitz von Behörden und Gerichten, später als Aufenthaltsort für die Königsfamilie.
1923 - 1924 war das Kurfürstliche Schloss Koblenz Sitz der Separatisten der Rheinischen Republik.
Heute gehört es zum UNESCO-Welterbe "Oberes Mittelrheintal".
(tp)
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Objekt 955