Geschichte von Ruine Altwied
Anno 1129 war es Metfried Graf von Engersgau, der mit dem Bau an der Burg Altwied im Bereich der unteren Wied begann. Das erste fertiggestellte
Gebäude war der östliche Wohnturm. Abgeschlossen wurden diese Bauarbeiten jedoch erst unter Metfrieds Enkel, dem Grafen Theoderich, im Jahre 1179.
Burgstatus erlangte die Ruine Altwied erst im 13. Jahrhundert durch weitere Bauarbeiten und die Errichtung einer Mauer mit Wehrtürmen.
Ab Beginn des 15. Jahrhunderts wurde die Burg Altwied als Gerichtsgebäude und seit den 80er Jahren desselben Jahrhunderts als Amtssitz genutzt.
Obwohl das Burggebäude niemals in Kriegsgefechte verwickelt wurde, zeigten sich spätestens im Laufe des 17. Jahrhunderts zahlreiche Baufälligkeiten.
Das Gebäude blieb aber bis 1690 von Graf Georg Herman Reinhard bewohnt.
In den folgenden Jahren verwandelte das ehemalige Burggebäude sich endgültig zur Ruine, die zeitweise als Steinbruch für andere Bauten wie dem
Schloss Monrepos und der Festung Ehrenbreitstein verwendet wurde.
Im Jahre 1880 veranlasste die fürstliche Familie zu Wied-Neuwied den Wiederaufbau einiger Räumlichkeiten, um auf der Ruine Altwied Feierlichkeiten zu
veranstalten.
Ab 1927 kümmerte der Heimatbund Altwied sich um die Ruine Altwied und organisierte hier zeitweise Freilichtspiele.
Seit der Gründung des Heimatvereins Altwied 1980 obliegt diesem die Instandhaltung der Ruine Altwied, die heute ein beliebtes Touristenziel in der Region
ist.
(tp)
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Objekt 964