Geschichte von Ruine Fürstenberg
Baubeginn der Burg Fürstenberg in Oberdiebach war das Jahr 1219. Die Errichtung wurde im Auftrag des Erzbischofs Engelbert von Berg ausgeführt, der
beabsichtigte, auf diese Weise den Herrschaftsbereich von Kurköln in der Region Bacharach zu schützen. Doch nachdem bereits im Jahre 1243
Fürstenberg zum Lehen des Pfälzer Kurfürstentums geworden war, wurde dessen Besitzanspruch mit dem Kauf der Burg anno 1410 endgültig besiegelt.
Während des Dreissigjährigen Krieges überstand die Burg sowohl die spanische als auch die schwedische Besatzung und Eroberung weitestgehend
unbeschadet. Aber das Jahr 1689 wurde zum Schicksalsjahr der Ruine Fürstenberg: Fürstenberg war eine der zahlreichen Burganlagen, die durch die
französischen Truppen zerstört wurden.
1845 schliesslich kauft Prinz Friedrich der Niederlande die Ruine Fürstenberg und machte sie seiner Ehefrau Luise zum Geschenk. Diese plante einen
Wiederaufbau der ehemaligen Burg und liess 1849 von einem Architekten umfangreiche Pläne für ein prachtvolles Schloss im neugotischen Stil anfertigen.
Aus ungeklärten Gründen wurde das Bauvorhaben jedoch niemals in die Tat umgesetzt.
Nachdem die Ruine Fürstenberg Anfang des 20. Jahrhunderts in den Besitz der Familie Wasum gelangt war, kaufte der Rheindiebacher Gernot Steiner
1993 die Ruine. Seitdem sind in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalschutz umfassende Sanierungsarbeiten veranlasst worden, deren
Durchführung noch andauert.
(tp)
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Objekt 926