Geschichte von Burg Kalbe
Bei Burg Kalbe handelt es sich um die Burgruine einer ehemaligen Wasserburg. Die Gräben der Anlage wurden durch die Milde gespeist, die die Anlage auf
zwei Seiten umfließt. Errichtet wurde die Anlage im Verlauf des 10. Jahrhunderts. Zuvor hatte sich an derselben Stelle eine slawische Wallburg befunden,
die nach der Eroberung durch die Deutschen geschleift und abgerissen wurde. Mit drei Wassergräben, ganzen vier Vorburgen und für damalige Ansprüche
modernen Verschanzungen war diese Wasserburg eine der am besten geschützten Anlagen ihrer Zeit. Burg Kalbe war außerdem Namensgeben für die
märkische Adelsfamilie von Kalben, die im Jahr 1207 gemeinsam mit der Burg in einer Urkunde auftaucht.
Im Jahr 1324 ging Burg Kalbe an die Familie von Alvensleben über, die die ohnehin schon beeindruckende Anlage zur größten Burg ausbaute, die es in der
Altmark gab. Weitere Erneuerungs- und Umbaumaßnahmen sind aus dem Jahr 1479 belegt. Für das Jahr 1584 ist ein Durchmesser von etwa 360 Metern
für die Burg nachgewiesen. Allerdings stand sie danach nicht mehr lange: Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges wurde sie dem Erdboden gleichgemacht.
Erst 1903 sicherten die Herren von Alvensleben die Ruine so, dass sie nicht weiter verfallen konnte. Obwohl Burg Kalbe schon vollkommen verfallen war,
wurde die Familie 1945 enteignet. Heute befindet sich die Anlage in staatlichem Besitz.
(rh)
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Objekt 1451