Geschichte von Rittergut Kreipitzsch
Obwohl das Rittergut Kreipitzsch schon im Mittelalter gegründet wurde, rückte es doch erst mit dem 19. Jahrhundert ins Licht der Öffentlichkeit.
Ursprünglich handelte es sich bei dem Gut um ein Vorwerk für die nahe gelegene Rudelsburg: Lebensmittel und alles andere, was auf der Burg nicht selbst
angebaut und hergestellt werden konnte, wurden hier gefertigt und dann auf die Burg gebracht. Mit der Popularität der Burg, die im 19. Jahrhundert ein
beliebtes Ausflugsziel wurde, stieg auch die Bekanntheit vom Rittergut Kreipitzsch. Gottlieb Wagner, damaliger Pächter des Rittergutes, erkannte seine
touristische Bedeutung und eröffnete auf seinem Gut schon 1824 eine Gastwirtschaft, in der Wanderer einkehren konnten.
Unter eben diesem Gastwirt erlebte das Rittergut Kreipitzsch eine regelrechte Blütezeit, denn er setzte sich massiv für den Tourismus in der Region ein und
setzte unter anderem durch, dass ein Fahrweg zur Burg errichtet wurde. Wenige Jahre später richtete er dort ebenfalls eine Schenke ein. 50 Jahre wurde
die Gastwirtschaft von der Familie betrieben, dann verpachtete man sie. Auf dem Rittergut Kreipitzsch selbst wurde mittlerweile ein Restaurant mit Hotel
eingerichtet, da die Rudelsburg nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel ist. Ausführlich von innen besichtigen lässt sich das Gut aber nicht.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Rittergut Kreipitzsch möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Rittergut Kreipitzsch liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Rittergut Kreipitzsch liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2939