Geschichte von Schloss Schauen
Schloss Schauen ist ein kleines Schlösschen, das von der berühmten Familie von Grote errichtet wurde. Dabei handelt es sich um die Nachfahren des
berühmten Otto von Grote, der zu Zeiten des Barock eine literarische Grösse war. Schloss Schauen wurde allerdings nicht von ihm selbst erbaut, sondern
erst von seinen Nachfahren im Jahr 1880 errichtet.
Ihren Ursprung hat die Familie von Grote vermutlich in Lüneburg, wo ein erster Urahn, Heinrich, im Jahr 1162 als Vogt bekannt war. Im Laufe der
Jahrhunderte wuchs die Familie immer weiter, so dass sich neben der Hauptlinie auch zahlreiche Seitenlinien entwickelten. Seit 1809 besassen die einstigen
Freiherren einen Grafentitel, der es schliesslich notwendig machte, mit Schloss Schauen eine weitere Familienresidenz zu errichten. Da die Nebenlinien des
Hauses Grote zu dieser Zeit bereits ausgestorben oder bedeutungslos geworden waren, wurde das Schloss also von den Mitgliedern der Hauptlinie
errichtet.
Schloss Schauen selbst wurde im Stil des Neoklassizismus errichtet und besticht vor allem durch die treppenförmig angelegten Giebel, die für diese Zeit
geradezu typisch waren. Alles in allem ist es eher schlicht gestaltet. Lediglich die Säulen am Eingang des Schlosses verleihen der Anlage einen Hauch von
Prunk. Zur Zeit steht das Schloss zum Verkauf und sucht einen neuen Besitzer.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Schauen leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Schloss Schauen liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Schauen liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
Dieser Text wurde von den Mitarbeitern meiner Redaktion recherchiert und geschrieben und ist urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, schreiben Sie mir gerne.
Objekt 700