Geschichte von Schloss Zerbst
Der Bau von Schloss Zerbst geht bis zu einer Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert zurück. Es handelte sich dabei um eine große Wehranlage, deren
Glockenturm heute noch existiert. Er wurde in der benachbarten Bartholomäuskirche verbaut. Die Burg wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder
erweitert und umgebaut. Zwar blieb sie im Dreißigjährigen Krieg von Schäden verschont, doch nagte der Zahn der Zeit an der Anlage. Nach dem Krieg war
sie praktisch unbewohnbar. Gut dreißig Jahre später beschloss Fürst Karl Wilhelm, die alte Burg abzureißen und ein neues Gebäude im Stil des Barock zu
errichten. 1696 konnte Schloss Zerbst eingeweiht werden.
Bis auch der Innenausbau von Schloss Zerbst fertig gestellt war, dauerte es aber noch gut und gerne vierzig Jahre. Bewohnt war die Anlage trotzdem
schon. Etwa zu dieser Zeit lebte zum Beispiel die Prinzessin Sophie Auguste Friederieke im Schloss, die später Kaiserin Katharina II. von Russland wurde.
Sie ging als Katharina die Große in die Geschichte ein. Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude nicht mehr bewohnt, so dass man hier
Archive, das Finanzamt und ein Museum einrichtete. Ein Bombenangriff 1945 zerstörte das Schloss jedoch vollkommen. Lediglich die Ruine des Ostflügels
von Schloss Zerbst konnte gerettet werden.
(rh)
Heute lädt Schloss Zerbst zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
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