Geschichte von Burg Scharfenstein
Die Burg Scharfenstein im Erzgebirge liegt auf einem Bergsporn in Sachsen und geht bis auf das Jahr 1250 zurück. Bauherren waren aller
Wahrscheinlichkeit nach das Adelsgeschlecht derer von Waldenburg. Dies liegt nahe, da die Herren mit den Besitztümern Rabenstein, Waldenburg und
Wolkenstein ein zusammenhängendes Gebiet innehatten.
Im 15. Jahrhundert wurde die nahe gelegene Burg Greifenstein zerstört, aus diesem Grund übernahm die Burg Scharfenstein die Schutzherrschaft über
die Dörfer, die einst zur Burg Greifenstein gehörten. Im Jahr 1492 kaufte ein Heinrich von Einsiedel, der einem alten Meißner Adelsgeschlecht entstammte,
das Gemäuer. Die Familie hatte die Burg schließlich bis ins Jahr 1931 in ihrem Besitz.
Ein Brand im Jahr 1921 zerstörte den kompletten Wohnflügel und Teile des Gesellschaftsflügels. Bis zum Jahr 1923 wurde ein teilweiser Wiederaufbau
eingeleitet. 1931 wurde Burg Scharfenstein an den Hauptmann Eulitz aus Fährbrücke verkauft, der dort eine Vogelschutzwarte einrichtete. Nach dem
Zweiten Weltkrieg wurde die Burg für sechs Jahre durch eine Bergschule genutzt, danach folgte ein Kinderheim für schwererziehbare Jungen, ab 1967 ein
Jugendwerkhof.
Nach der Wende übernahm im Jahr 1993 die Sächsische Schlösserverwaltung die Burg. Sie wurde in der Folge saniert und zu einem Museum umgebaut.
Seit 1995 kann sie wieder besichtigt werden.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Scharfenstein möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1881