Geschichte von Herrenhaus Oetzsch
Die erste, urkundliche Erwähnung vom Herrenhaus Oetzsch als Landgut erfolgte bereits im Jahr 1310; nur 140 Jahre später war es bereits zu einem
Rittersitz aufgestiegen. Wer das Herrenhaus errichtet hatte, ist allerdings unbekannt, da die ersten uns überlieferten Bewohner erst 1555 hier einzogen.
Es handelte sich dabei um die Familie von Saalhausen, die hier bis zum Dreißigjährigen Krieg ihren Stammsitz hatte. Nach dem Krieg wechselte es mehrmals
den Eigentümer, so dass heute nicht mehr zugeordnet werden kann, welcher Besitzer für welche Baumaßnahmen verantwortlich ist. Interessant ist aber,
dass das Herrenhaus Oetzsch heute das älteste und kleinste Rittergut in ganz Sachsen ist.
Der letzte Eigentümer vom Herrenhaus Oetzsch wurde nach dem Zweiten Weltkrieg enteignet und vertrieben. Die DDR übertrug die Gebäude einem
landwirtschaftlichen Betrieb, der sich um den Erhalt der Gebäude nicht scherte. So brannte 1979 erst die Scheune ab, dann musste 1992 der Pferdestall
wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Mittlerweile befinden sich die Vorkriegseigentümer wieder im Besitz des Rittergutes. Sie richteten das Herrenhaus
Oetzsch für private Wohnzwecke wieder her, richteten hier aber auch Ferienwohnungen ein. Wegen dieser Nutzungsart ist es Besuchern leider nicht
möglich, das Gebäude von innen zu besichtigen.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Herrenhaus Oetzsch leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Herrenhaus Oetzsch liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Herrenhaus Oetzsch liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2938