Geschichte von Schloss Burgk
Bei Schloss Burgk im Sächsischen Freital handelt es sich um ein ehemaliges Rittergut. Wie alt das Gut selbst ist, ist unklar. Das Schloss selbst ist vermutlich
zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet worden, als die Herren von Zeutsch das Gut erwarben. Sie lebten hier bis ins Jahr 1742 hinein und sind damit
auch für zahlreiche Umbauarbeiten am Gebäude verantwortlich. Baubefunde haben nämlich ergeben, dass die ältesten Teile des Schlosses gut und gerne
zweihundert Jahre älter sind, als die jüngeren Teile, die sich im Stil der Renaissance präsentieren. Wegen des reichen Vorkommens an Steinkohle in der
Region kaufte 1742 ein Senator aus Dresden Schloss Burgk und das dazu gehörende Rittergut.
1819 gründete man auf Schloss Burgk die Freiherrlich von Burgker Steinkohlen- und Eisenhüttenwerke, die zwar nicht das Schloss selbst, dafür aber die
Region stark prägten. Aus unklaren Gründen ging das Gebäude im Verlauf oder nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besitz der Stadt Freital über. Sie
eröffnete hier im Jahr 1946 ein Museum, das sich auch heute noch hier befindet. Die "Städtischen Sammlungen Freital" informieren über die Geschichte der
Stadt und von Schloss Burgk. Außerdem verfügt das Museum über eine kleine, aber bedeutende Sammlung von Kunstwerken und eine Bergbau-
Ausstellung.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Burgk möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Burgk liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Burgk liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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