Geschichte von Schloss Hartenfels
In Torgau in Sachsen befindet sich Schloss Hartenfels, das im Stile der Renaissance erbaut wurde. Dies geschah Ende des 15. Jahrhunderts durch den
Architekten Konrad Pflüger und wurde nach dessen Tod von Konrad Krebs bis ins 16. Jahrhundert fortgesetzt. Noch heute ist das Schloss das größte und
besterhaltene Schloss der Frührenaissance in Deutschland. Eine Besonderheit, die bis heute erhalten ist, wurde in den Jahren 1533 bis 1535 errichtet: der
Wendelstein, eine freitragende Wendeltreppe aus Stein, die fast 20 Meter hoch ist. Dies gilt noch immer als eine architektonische Meisterleistung der
Frührenaissance.
Auch der erste protestantische Kirchenneubau der Welt entstand auf dem Gelände von Schloss Hartenfels. 1543 ließ Nikolaus Gromann eine Schlosskirche
errichten, die 1544 von Martin Luther eingeweiht wurde. Drei Jahre später tobte der Schmalkaldische Krieg, was dazu führte, dass das Schloss in den
Besitz der Albertiner gelangte und dieses bis zum 16. Jahrhundert als Hofhaltungssitz genutzt wurde - in der Folge dann nur noch als Verwaltungssitz. Ab
dem Jahr 1815 kam das Königreich Preußen in den Besitz von Schloss Hartenfels, die es ebenfalls zu Verwaltungszwecken nutzten.
Heute befindet sich im Schloss ein Dokumentations- und Informationszentrum zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewalttaten. Ein alter Brauch aus
dem 15. Jahrhundert, im Burggraben einen Bären zu halten, wurde Mitte des 20. Jahrhunderts wieder eingeführt.
(hs)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Hartenfels möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
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Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Objekt 1873