Geschichte von Schloss Rabenstein
Die ersten Menschen, die auf Schloss Rabenstein lebten, waren vermutlich die Herren von Waldenburg. Sie hatten hier schon im 12. Jahrhundert eine
große Burganlage errichtet, die das heutige Schloss in seinen Ausmaßen erheblich überragte. Eine 180 Meter lange Ringmauer umfasste einen Burghof
von mehr als 2 Hektar Größe. Umgeben wurde das Ganze noch von einem Wassergraben. Da die Waldenburger Linie auszusterben drohte, versprach
Herzog Ludwig der Bayer seinem Sohn die Burg. Die Waldenburger schlugen ihm aber ein Schnippchen und verkauften Schloss Rabenstein vorher an ein
Benediktinerkloster. Leider führte das zu zahlreichen Streitigkeiten, die fast 70 Jahre andauerten.
Als im 16. Jahrhundert das Benediktinerkloster säkularisiert wurde, legte man Schloss Rabenstein mit dem Amt Chemnitz zusammen. Dadurch verlor das
Schloss an Bedeutung und drohte zu verfallen. Erst 1619 kam es zu einer Wende, als ein kurfürstlicher Landjägermeister die Burg kaufte und
restaurierte. In dieser Zeit wurde auch der barocke Turm errichtet. Aus finanziellen Gründen mussten die Eigentümer die Burg 1774 wieder verkaufen.
Die neuen Eigentümer errichteten unweit der Burg ein Herrenhaus, das heute am ehesten gemeint ist, wenn die Rede von Schloss Rabenstein ist. Nach
dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gut Eigentum des Freistaates Sachsen, der sie restaurierte und zum Museum machte.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine
Besichtigung von Schloss Rabenstein möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den
Öffnungszeiten und
Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Rabenstein liegen mir noch keine Informationen zu einem
Hotel vor.
Im Objekt ist keine
Gastronomie vorhanden oder mir liegen
keine Informationen über ein mögliches
Bistro,
Café oder
Restaurant vor.
Zu Schloss Rabenstein liegen mir keine Details zu einem
Standesamt vor.
Zu einer
Kirche oder
Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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