Geschichte von Schloss Seifersdorf
Schon um 1150 errichtete man am Standort, wo heute Schloss Seifersdorf liegt, eine Wasserburg. Sie war vollkommen aus Holz und nicht sehr stabil, so
dass unweigerlich irgendwann die Vernichtung durch einen Brand folgte. Noch vor dem Beginn des 13. Jahrhunderts errichtete man die Anlage deshalb aus
Stein neu. Der Festsaal, der heute noch im Schloss zu besichtigen ist, ist de Facto nichts anderes als die im Laufe der Jahrhunderte immer mehr
umgebaute und erweiterte Wasserburg. Im Jahr 1747 wurde Schloss Seifersdorf Eigentum Heinrichs von Brühl, dessen Schwiegertochter 1781 einen
englischen Landschaftsgarten anlegen ließ. Sein Sohn Carl von Brühl ließ das Gebäude durch Karl Friedrich Schinkel endgültig zum Schloss umgestalten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Eigentümer von Schloss Seifersdorf enteignet. Man brachte hier eine Schule, einen Kindergarten und das
Gemeindeamt unter. Auch nach der Wende blieb es vorerst dabei, allerdings zogen nach und nach andere Einrichtungen hier ein. So beherbergt das
Schloss heute unter anderem die Freiwillige Feuerwehr und eine Bibliothek. Ein Förderverein bietet Führungen an, so dass die Anlage besichtigt werden
kann. Darüber hinaus plant die Gemeinde, Schloss Seifersdorf zukünftig als Hotel zu führen. Die Wirtschaftsgebäude befinden sich in Privatbesitz und
können deshalb nicht besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Seifersdorf möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Seifersdorf liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Seifersdorf liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2733