Geschichte von Schloss Zöbigker
Bereits im Jahre 1378 wurde Schloss Zöbigker zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt. Damals verwaltete die ritterliche Familie Pflugk den Ort, der auch
andere Dörfer in der Umgebung gehörten. Sie bauten das ursprüngliche Vorwerk zu einem ansehnlichen Rittergut aus. Zwei Mal wechselte das Gut in den
folgenden Jahrhunderten die Eigentümer, ehe es 1687 an Friedrich Wilhelm von Marschall Zöbigker fiel. Er ließ das alte Gebäude abreißen und im Stil der
Renaissance neu errichten. Leider trieb er sich mit diesem Vorhaben in die Schulden, so dass das Schloss Zöbigker keine 30 Jahre später verkauft werden
musste.
Der neue Eigentümer ließ Schloss Zöbigker mitsamt der weitläufigen Gartenanlagen im damals barocken Stil umgestalten. Zahlreiche Wirtschaftsgebäude
kamen hinzu. Bis zu ihrer Enteignung im Jahr 1945 blieben die Erbauer im Besitz des Schlosses. In den 1980er Jahren begann man damit, in Zöbigker Kohle
im Tagebau abzubauen. Der Schlosspark fiel diesem Vorhaben zum Opfer, auch das langsam verfallende Schloss wäre zu Gunsten der Kohle beinahe
abgerissen worden. Erst, als man 1992 einen See flutete, wurde die Region touristisch interessant. Man begann, das nun unter Denkmalschutz stehende
Schloss Zöbigker zu renovieren. Heute gilt es als eines der schönsten Ausflugsziele in der gesamten Region.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Zöbigker möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Schloss Zöbigker liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Zöbigker liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
Dieser Text wurde von den Mitarbeitern meiner Redaktion recherchiert und geschrieben und ist urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, schreiben Sie mir gerne.
Objekt 2602