Geschichte von Schloss Ascheberg
Es ist nicht mehr genau zu klären, wann Schloss Ascheberg seinen Ursprung hatte. Der Ort selbst existiert nachweislich spätestens seit dem Jahr 1190. Ein
Rittersitz soll im 13. Jahrhundert hier entstanden sein. Wer zuerst hier lebte, ist aber unbekannt. Erst mit der Familie Rantzau, eines der ältesten und
mächtigsten Adelsgeschlechter des Landes, wird die Geschichte des Schlosses etwas klarer. Historisch bekannt wurden die Familie und das Schloss vor
allem mit dem Jahr 1739, als der hier residierende Hans Graf zu Rantzau beschloss, die Leibeigenenschaft seiner Bauern abzuschaffen. Er war seinen
Adelsgenossen damit um mehrere Jahrhunderte voraus. Die Ländereien rund um Schloss Ascheberg wurden an die Bauern verpachtet.
Schon zu dieser Zeit plante man offenbar, Schloss Ascheberg zu einem barocken Herrenhaus umzusetzen, was aber nie geschah. Erst zum Ende des 19.
Jahrhunderts fanden Umbauarbeiten auf dem Rittergut statt. Verantwortlich für den schlichten, klassizistischen Bau zeichnet sich die Familie Brockdorff-
Ahlefeld, die kurz zuvor in den Besitz des Schlosses gekommen war. Mittlerweile wird das Gebäude aber nicht mehr privat bewohnt, sondern an einen
kirchlichen Verein verpachtet. Dieser nutzt Schloss Ascheberg seit einigen Jahren als Stätte für christliche Jugendfreizeiten und Erholungsort. Aus diesem
Grund kann es nicht besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Schloss Ascheberg leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Schloss Ascheberg liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Schloss Ascheberg liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 428