Geschichte von Burg Triptis
Burg Triptis befindet sich, nicht wie die meisten Burgen außerhalb des Ortes auf einem Felsen, sondern mitten im Zentrum der Stadt. Es handelt sich
dementsprechend auch um eine sogenannte Niederungsburg und nicht um eine - häufiger vertretene - Höhenburg. Ursprünglich eine mittelalterliche
Wasserburg wurde sie zu Beginn des 13. Jahrhunderts, wahrscheinlich durch die Herren von Lobdeburg-Arnshaugk errichtet. Eine erste urkundliche
Erwähnung ist aus dem Jahr 1212 erhalten geblieben. Später fiel die Anlage aus nicht näher bekannten Gründen an das Geschlecht der Wettiner, das
später einige sächsische Könige hervorbrachte. Sie verpfändeten die Anlage im Jahr 1331 aus Geldmangel an die Herren Reuß von Plauen zu Greiz, die
damit die neuen Eigentümer von Burg Triptis wurden.
Nur zwanzig Jahre später kam es zum Vogtländischen Krieg, während dem Burg Triptis erheblich beschädigt wurde. Dieser Krieg war eigentlich eine riesige
Fehde, in der die Vögte der Region sich mit den Wettinern und dem König von Böhmen anlegten. Die überragenden, königlichen Truppen eroberten die
Burg mühelos. Das, was von der Burg übrig blieb, fiel zum Ende des Krieges wieder an das Haus Wettin. Neben einzelnen Mauerresten ist von Burg Triptis
bis heute lediglich der mächtige Bergfried erhalten geblieben. Er kann nur von außen besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Burg Triptis leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Burg Triptis liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
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Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 860