Geschichte von Graues Schloss Mihla
Bevor das Graue Schloss Mihla errichtet wurde, befand sich an derselben Stelle eine mittelalterliche Wasserburg. Sie wurde von den Herren von Mihla
bewohnt, die erst Lehnsmänner des Erzbistums Mainz und später der Landgrafen von Thüringen waren und von der Burg ihren Namen hatten. Etwa um
1500 begann man damit, die Wasserburg zu einem wohnlichen Schloss umzubauen. Ergänzend errichtete man direkt nebenan einen Gutshof, der auch als
das "weiße Schloss" bezeichnet wurde. Von ihm stehen aber nur noch Nebengebäude. Die Eigentümer, damals die Herren von Harstall, besaßen auch noch
ein "Rotes Schloss". Es befand sich aber an anderer Stelle, abseits vom Grauen Schloss Mihla.
Im März 1848 kam es zu großen Unruhen. Die Bauern und Landarbeiter der Region erhoben sich gegen ihren Gutsherrn und stürmten am 13. März 1848
das Graue Schloss. Sie zwangen ihren Herrn, eine Verzichtserklärung auf Abgaben und Zinsen zu unterzeichnen. Nur wenige Tage später jedoch wurde
das Schloss vom Militär gestürmt und die Aufständischen wurden verhaftet. Das mittlerweile zum Bau- und Bodendenkmal erklärte Schloss befindet sich
nach wie vor in Privatbesitz. Die in den 1990er Jahren aufwändig renovierten Innenräume vom Grauen Schloss Mihla beherbergen heute ein Hotel. Zum
Schloss gehört außerdem noch ein großer Park mit altem Baumbestand.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Graues Schloss Mihla möglicherweise möglich (eventuell nur eine Außenbesichtigung). Genaue Informationen dazu und zu den Öffnungszeiten und Besichtigungszeiten liegen mir aber leider noch nicht vor.
Zu Graues Schloss Mihla liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Graues Schloss Mihla liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 1460