Geschichte von Osterburg Henfstädt
Die Osterburg Henfstädt ist eine der ältesten Burgruinen Deutschlands. Schon in der Frühzeit, als man noch zur germanischen Göttin "Ostera" betete, soll
es auf dem Hügel eine keltische Fliehburg gegeben haben. Ausgrabungen haben ergeben, dass diese Burg etwa 1000 Jahre vor Christus an die Germanen
fiel. Möglicherweise handelte es sich bei der Anlage aber auch um eine Festung der Merowinger oder Karolinger. Genauere Informationen gibt es erst mit
dem 6. Jahrhundert. Damals herrschten die Franken über das Land, deren König hier ein Jagdschloss gehalten haben soll. Später fiel die Osterburg
Henfstädt an die Fürstbischöfe von Würzburg, die sie zur Festung ausbauten.
Im Verlauf des 12. Jahrhunderts wurde die Osterburg Henfstädt als Sitz des Bischofs verwendet und zu diesem Zweck noch einmal zum Bollwerk
ausgebaut. Bald darauf verließen die Bischöfe die Burg aber, so dass sie an Bedeutung verlor. 1270 soll sie bei einer Fehde zerstört worden sein. In den
laufenden Jahrhunderten verfiel die Anlage immer mehr, so dass weitere Quellen nur noch von einer Ruine sprachen. Erst 1897 wurde diese
wiederentdeckt und erforscht. Man geht davon aus, dass sie wegen ihrer Größe gleich mehrere Ritterhöfe beherbergte. Der ursprünglich zum
Aussichtsturm ausgebaute Turm musste 1929 wegen Lebensgefahr gesprengt werden. Zur Zeit wird die Osterburg Henfstädt weiter ausgegraben.
(rh)
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Objekt 878