Geschichte von Rittergut Schwanditz
Vor mehr als tausend Jahren wurde das Rittergut Schwanditz gegründet und blickt seitdem auf eine bewegte Geschichte zurück. Vermutlich hatten schon
die Slawen hier ihre Siedlungen, aus denen sich schließlich das ehemalige Vorwerk formierte. Die erste Erwähnung in einer Urkunde und damit der älteste
Beleg für die Existenz des Gutes stammt aus dem Jahr 1140. Seitdem hat sich allerdings viel verändert. Bestand das Gut ursprünglich aus
Fachwerkhäusern, wurde fast das komplette Ensemble im 18. Jahrhundert neu im Stil des Barock errichtet. Besonders sehenswert ist der unter
Denkmalschutz stehende Stall vom Rittergut Schwanditz. Er verfügt über einen Laubengang und ist mit 23 Bögen der längste in ganz Thüringen.
Die Gründer und späteren Bewohner vom Rittergut Schwanditz sind heute ebenso unbekannt wie Bauherren des heutigen Vierseithofs. Wie überall in der
DDR wurden auch hier die Eigentümer im Zuge der Bodenreform nach dem zweiten Weltkrieg enteignet. Nachdem das Gut in den ersten Jahrzehnten noch
weiter landwirtschaftlich im Staatsauftrag betrieben wurde, befindet es sich mittlerweile wieder in privatem Besitz. Heute ist das Rittergut Schwanditz nicht
nur ein landwirtschaftlicher Betrieb, sondern bietet auch Ferienwohnungen für einen Urlaub sowie die Möglichkeit zu Kneipp-Behandlungen. In
eingeschränktem Maße kann das Gut auch besichtigt werden.
(rh)
Nach meinen Informationen ist eine Besichtigung von Rittergut Schwanditz leider nicht möglich, eventuell aber zumindest eine Außenbesichtigung von der öffentlichen Straße aus.
Zu Rittergut Schwanditz liegen mir noch keine Informationen zu einem Hotel vor.
Im Objekt ist keine Gastronomie vorhanden oder mir liegen keine Informationen über ein mögliches Bistro, Café oder Restaurant vor.
Zu Rittergut Schwanditz liegen mir keine Details zu einem Standesamt vor.
Zu einer Kirche oder Kapelle direkt auf dem Gelände liegen mir keine Informationen vor.
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Objekt 2950