Geschichte von Ruine Brandenburg
Einstmals war die Ruine Brandenburg eine stolze Trutzburg, die vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts von den Herren von Brandenburg erbaut
worden war. Die Burg war wegen ihrer Lage an der Handelsstrasse "Kurze Hessen" für die Sicherheit der Handelszüge in dieser Region zuständig.
Ausserdem nahmen die Grafen, die auf der Ruine Brandenburg lebten, an mehreren Kreuzzügen Teil. Das verhinderte allerdings nicht, dass das
Grafengeschlecht verarmte und die Burg schon 150 Jahre nach ihrer Erbauung aufgegeben werden musste. Sie wurde an andere Besitzer verkauft, die
spätestens bis zum Beginn des 14. Jahrhunderts aus der Burg zwei getrennte Burgen gemacht hatten. Diese befanden sich im Besitz verschiedener Herren
und unterlagen auch nicht derselben Gerichtsbarkeit. Endgültig aufgegeben wurde die Burg vermutlich im Dreissigjährigen Krieg und verfiel so zur Ruine
Brandenburg. Sie wurde in der nachfolgenden Zeit vor allem als Steinbruch genutzt, ehe das vom Großherzog von Sachsen verboten wurde.
Nachdem die Ruine zu DDR Zeiten vollkommen vernachlässigt wurde, begann man in den 1990er Jahren damit, die Ruine Brandenburg wieder zu sanieren.
Seitdem kann die Burg wieder besichtigt werden. Neben ihrer Funktion als Aussichtspunkt finden auf der Burg mittlerweile auch zahlreiche Veranstaltungen
wie Mittelalterfeste, aber auch Konzerte und Theater statt.
(rh)
Heute lädt Ruine Brandenburg zu einer Besichtigung zu den angegebenen Öffnungszeiten ein.
Im Gebäude befindet sich heute ein Museum.
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