Geschichte von Schloss Oepfershausen
Im thüringischen Oepfershausen, erstmals 1183 in einer Urkunde erwähnt, hatten zwei adlige Familien ihre Anwesen: das Geschlecht von Auerochs und
das Geschlecht von Herda. Letztere besassen die sogenannte Blumenburg, von der heute noch einige Gebäude erhalten sind, während die Auerochs im
einstigen Rittergut und späteren Schloss Oepfershausen residierten. Über Jahrhunderte hinweg stritten die beiden Familien um die Vorherrschaft.
Das Rittergut der von Auerochs wurde kurz vor Ausbruch des Dreissigjährigen Krieges zum Familienschloss umgebaut. Der letzte Vertreter der Familie war
Georg Friedrich von Auerochs (geboren 1667), der als Reiteroffizier in holländischen und hessischen Diensten kämpfte und insgesamt an acht Schlachten
und 22 Belagerungen teilgenommen haben soll. Nach Abschluss seiner Karriere kehrte er nach Oepfershausen zurück und liess das Schloss ab 1711 im
holländischen Stil umbauen und mit einem Lustgarten ausstatten. Als Georg Friedrich 1731 starb, erlosch mit ihm auch das Geschlecht der von Auerochs.
Das Schloss ging daher in den Besitz des Landesfürsten über.
Im Jahr 1800 wurde das Schloss Oepfershausen dann abgerissen, erhalten blieb aber der weiträumige und in sich geschlossene Komplex seines
Wirtschaftshofes, auch Schwarzes Schloss genannt. Diese Anlage erwarb die Gemeinde Oepfershausen. In den 1990er Jahren wurde das Schloss
Oepfershausen aufwendig renoviert, und es beheimatet heute Arztpraxen und Verwaltungsbehörden.
(tp)
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Objekt 886